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Glückliches Ehepaar putzt sich im Bad die Zähne

Badumbau im Alter ohne eigene Kosten und ohne Aufwand

Das Bad ist einer der meistgenutzten Bereiche im Wohnraum. Rutschige Fliesen oder ein erhöhter Einstieg in die Dusche werden im Alter ohne Haltegriffe schnell zur Stolperfalle. Bei starken Mobilitätseinschränkungen sind Dusche oder Badewanne teilweise gar nicht mehr nutzbar. Dazu kommt eine oftmals zu niedrig angebrachte Toilette. Doch das muss nicht so sein. Wir erklären Ihnen in diesem Beitrag, wie Sie schnell zu einem altersgerechten Badumbau kommen. Und das ohne Aufwand und ohne eigene Kosten.

Wie sieht ein barrierefreier Badumbau aus?

Im ersten Schritt muss der aktuelle Zustand des Badezimmers begutachtet werden. Je nach Bauart und Zustand ergeben sich unterschiedliche Gefahrenquellen, die bei einem Umbau beseitigt werden sollen. Eine der größten Hürden ist oftmals eine Badewanne bzw. eine Dusche mit zu hohem Einstieg. Um diese Hürden zu beseitigen, gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten.

Barrierearme Dusche

Bei einem altersgerechten Badumbau für Senioren und Seniorinnen ist der Umbau von einer Wanne zur bodennahen Dusche der gängigste Weg. Diese hat in der Regel noch eine Restschwelle von 8-12 Zentimeter, ist allerdings günstiger als eine barrierefreie Dusche.

Eine barrierearme Dusche Eine Badewanne mit Tür nach dem Badumbau
© Seniovo

Ebenerdige Dusche

Eine ebenerdige Dusche ist auf der gleichen Höhe wie der Boden des Badezimmers und damit barrierefrei. Das geht allerdings meist mit erheblichen Umbauten einher, was sich auch auf die Gesamtkosten des Badumbaus auswirkt. Sollte das Budget verfügbar sein, lohnt sich der Umbau auf eine ebenerdige Dusche aber allemal.

Eine ebenerdige Dusche Eine Badewanne mit Tür nach dem Badumbau
© Seniovo

Badewanne mit Tür

Eine andere Option ist eine Badewanne mit Tür. Diese Türen können teilweise auch nachträglich in der Wanne nachgerüstet werden. Der große Nachteil dabei ist, dass das Wasser nach einem Vollbad zunächst vollständig abfließen muss, bevor die Türe geöffnet werden kann.

Eine ebenerdige Dusche Eine Badewanne mit Tür nach dem Badumbau
© Seniovo

Was kostet ein altersgerechter Badumbau?

Eine Generalsanierung des Bades kann schnell teuer werden. Hierbei kann man je nach Wünschen und gewählten Materialien für den Badumbau mit Kosten zwischen 700 und 3.000 Euro pro Quadratmeter rechnen.

Die Pflegekasse bezuschusst den Badumbau mit 4.000 Euro. Der Zuschuss für den Badumbau kann für bis zu 4 Personen im selben Haushalt kombiniert werden. Somit beträgt der maximale Zuschuss 16.000 Euro. Sollte im Laufe der Pflegereise ein höherer Pflegegrad festgestellt werden, so kann der Zuschuss von 4.000 Euro erneut beantragt werden. Alle darüberliegenden Kosten werden nicht von der Pflegekasse übernommen, können aber als Eigenleistung getragen werden.

Wie kann ich mein Bad ohne eigenen Aufwand barrierefrei umbauen lassen?

Einige Anbieter am Markt (sogenannte Full-Service-Dienstleister) haben sich darauf spezialisiert, den Badumbau so einfach, schnell und professionell wie möglich abzuwickeln. Diese Dienstleister übernehmen alle anfallenden Tätigkeiten von der Beratung bis hin zum Umbau des Badezimmers. Einige Anbieter nehmen Ihnen zusätzlich den bürokratischen Aufwand ab, wickeln die Kostenübernahme mit der Pflegekasse ab und übernehmen die Kommunikation mit Vermietern. So bekommen Sie ganz ohne Aufwand den Badumbau aus einer Hand.

Welche Vorteile ergeben sich für Seniorinnen und Senioren aus einem altersgerechten Badumbau?

  • Der altersgerechte Badumbau dauert nur wenige Tage
  • Das Badezimmer kann die gesamte Zeit genutzt werden
  • Durch die vereinfachte Nutzbarkeit des Badezimmers wird die Eigenständigkeit erhöht
  • Ein barrierefreier Badumbau verringert die Sturzgefahr und erhöht damit die Sicherheit

Zusätzlich zum Badumbau gibt es einige andere Hilfsmittel fürs Badezimmer, die den Alltag erleichtern und damit den Hilfsbedarf verringern.

Häufig gestellte Fragen

Die Dauer des Badumbaus ist abhängig von dem Umfang der Baumaßnahmen. Barrierearme Teilsanierungen dauern in der Regel lediglich 1-2 Tage. Bei Vollbad-Sanierungen dauert es mehrere Wochen, bis Sie ein altersgerechtes Badezimmer besitzen.

Genau genommen bezahlt die Krankenkasse keinen Badumbau. Die Pflegekasse, welche an die zuständige Krankenkasse angegliedert ist, übernimmt die Kosten bis zu 4.000 Euro im Rahmen der „wohnumfeldverbessernden Maßnahmen“. Diese können nur dann in Anspruch genommen werden, wenn ein gültiger Pflegegrad besteht.

Die Pflegekasse übernimmt die Kosten für den altersgerechten Badumbau dann (anteilig), wenn ein gültiger Pflegegrad besteht. Zusätzlich sollte eine der folgenden drei Kriterien erfüllt werden, um die Maßnahmen zu rechtfertigen:

  • Die Umbaumaßnahmen unterstützen eine selbstständigere Lebensführung
  • Die Umbaumaßnahmen sind notwendig, um eine häusliche Pflege zu ermöglichen
  • Die Umbaumaßnahmen erleichtern die Pflege im häuslichen Umfeld erheblich bzw. reduzieren die Belastung von Pflegepersonen oder Pflegebedürftigen

Um den Zuschuss für den Badumbau von der Pflegekasse zu erhalten, müssen Sie die Umbaumaßnahmen bei der zuständigen Pflegekasse beantragen. Die Maßnahme muss zunächst bewilligt werden, bevor Sie mit einer sicheren Kostenübernahme rechnen können. Als Antrag reicht ein formloses Schreiben, dass Sie bei der zuständigen Pflegekasse einreichen. Dieses Schreiben sollte folgende Daten beinhalten:

  • Name, Anschrift und Versichertennummer
  • Genaue Beschreibung der Umbaumaßnahme
  • Begründung der Notwendigkeit der Umbaumaßnahme
  • Wenn vorhanden: Kostenvoranschläge sowie Kontaktdaten der dazugehörigen Firmen bzw. Handwerker

Unser Partner Seniovo übernimmt gerne für Sie die Antragstellung inklusive regelmäßigem Nachfassen sowie die direkte Abrechnung mit Ihrer Pflegekasse.

Für einen altersgerechten Badumbau ist es nur wichtig, dass ein Pflegegrad besteht. Sofern ein Pflegegrad besteht, wirkt sich die Höhe des Pflegegrades bzw. das Ausmaß der Pflegebedürftigkeit nicht darauf aus, ob sie die „wohnumfeldverbessernden Maßnahmen“ in Anspruch nehmen können.

Um pflegenden Angehörigen die Auswahl der passenden Hilfsmitteln zu erleichtern wurde ANNI entwickelt. Mit der digitalen Beratung zu (Pflege-)Hilfsmitteln können sich Angehörige von Seniorinnen und Senioren mit Pflegebedarf informieren. Die Beratung ist zu 100% kostenlos und für Versicherte aller Kassen zugänglich.

Probieren Sie es doch jetzt aus und lassen Sie sich von ANNI beraten!

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